FASTENFREIZEIT IM KLOSTER NÜTSCHAU

Christopher Neumann

Das Gebet des Jabez  

„Segne mich du erweitere mein Gebiet!                                                                                          Steh mir bei und halte Unglück und                                                                                                      Schmerz von mir fern!“ (1.Chronik 4, 10)

Was passiert, wenn wir uns nach einer aus-                                                                      sergewöhnlichen Zeit nach  Gott  ausstrek-                                  ken?                                                                                       

Zehn  Menschen   aus   unserer  Gemeinde                                                                           wagten einmal wieder,   eine Fastenfreizeit                                                                          in Nütschau zu starten.    Eine Auszeit von                                                                        allem nehmen.

Insgesamt 5 Tage auf feste Nahrung ver-                                                                      zichten und jeden Tag Zeit für Gebet, Stille                                                                     Zeit und Spaziergehen.   Wann  erleben wir                                                                                            eine Auszeit, wo wir nur auf uns achten?

Jeden Tag Zeit mit Gott verbringen. Keine

Gedanken an die Arbeit.

Für mich war es eine Pure Erholungszeit vom stressigen Alltag, welche auch mit vielen Höhen und

Tiefen verbunden war.

Wir haben am Tag zwei festgelegte Termine gehabt, wo wir uns als Gruppe getroffen haben.

Wir haben uns intensiv über das oben stehende Gebet offen ausgetauscht. Die Tage

wurden nicht langweilig. Entweder haben wir uns in der Gruppe getroffen, oder man konnte auch

Zeit für sich nehmen: Stille Zeit, Bibel lesen, oder an dem Gottesdienst im Kloster teilnehmen.

Mithilfe dieses einfachen Gebetes haben wir als Gruppe gelernt, dass nicht viel benötigt wird,

um Gott nahe zu sein. Gewöhnen wir uns mit jedem Tag mehr an diesen Gedanken und beengen wir

die Möglichkeit von Gott nicht, mit unserem (noch) beschränkten Horizont und unserem

bruchstückhaften Wissen. Machen wir uns immer klar: Gott kann alles und Gott hält Geschenke

für uns bereit. Sie warten nur darauf, geöffnet zu werden .